Zum Muttertag gab es viele Presseanfragen.
Am Donnerstag wurde in Stuttgart bei Alpha und Omega (TV Regio) eine Talkshow aufgezeichnet, die am 20.5. um 11 Uhr in Regio TV Stuttgart, am 27.5. um 10 Uhr in bwfamily.tv, am Freitag, den 25.5. um 19.30 Uhr in Bibel TV ausgestrahlt wird.
In der aktuellen “Bunte” ist ein Interview zum Thema “Mutter und Töchter”.
In Wien erscheint am Muttertag in der Zeitung “Presse am Sonntag” ein großes Interview mit mir.http://diepresse.com/home/leben/mensch/757433/index.do
Heute wird in MDR Figaro ein Radiointerview mit mir ausgestrahlt.
Am Dienstag, den 3.4.2012 um 22.15 Uhr läuft bei 37 Grad (ZDF)
Abgetaucht
Der plötzliche Kontaktabbruch ohne irgendeine Erklärung ist ein Phänomen, das das gesamte Weltbild eines Menschen erschüttern kann. Jemand gibt wortlos zu verstehen, dass er so wie bisher nicht weitermachen kann. 37 Grad begleitet drei Menschen, die die Funkstille gut kennen…
Autorin: Tina Soliman
Am 25.3.2012 erschien in der Sonntagszeitung der FAZ im Rhein-Main-Teil nochmal ein Interview mit mir, allerdings auf meine Bitte hin mit geändertem Namen. Das hat mich tatsächlich geschützt vor unsinnigen Angriffen. Ich bin mir sicher, wer mein Buch lesen möchte, wird auch trotz Pseudonymns schnell wissen, wer dahinter steckt.
Das Buch erscheint jetzt in der 4. Auflage, diese Nachricht erreichte mich am 15. März vom Verlag!
Nach meinem ZDF- Mittagsmagazin -Auftritt erreichten mich wieder viele nette Mails, danke dafür sowie eine davon hatte als Anhang ein Gedicht, was ich hier veröffentlichen darf. Von Herrn H.N. Wiedemann aus Braunschweig, http://www.angehoerigenselbsthilfe-bs.de.Herzlichen Dank dafür.
Lebenslang
In meiner Hand liegt deine Hand. Du tratest in mein Leben.So hilflos ist mein großes Glück,Gefühle, die ich nie gekannt.
Lebenslang, ich habe lebenslang! Deine kleine Hand sucht meine Hand,Jetzt schon vertraut in meinem Leben.
Gemeinsam sehen wir den Horizont. Was liegt dahinter? Unbekannt.
Lebenslang, ich habe lebenslang!
Kraftvoll deine Hand in meiner Hand.Ein guter Freund in meinem Leben.
Das Meer des Schicksals ruft nach dir, das Wasser steigt am Lebensstrand.
Lebenslang, ich habe lebenslang! Es löst sich deine Hand von meiner Hand,
Trittst du jetzt raus aus meinem Leben? Das Schicksalsmeer entzieht dich mir.
Bin jetzt allein am Lebensstrand.Lebenslang, mir ist so bang, ich habe lebenslang!
Es winkt ganz leise deine Hand. Im Nebel über`m Schicksalsmeer.
Mein guter Freund, ich wünsch´ dir Glück. Das Wasser steigt am Lebensstrand. Ich dreh mich um und geh ……………ins Lebenslang.
Ganz zart drückt eine Hand die meine.Wir schauen in den Nebel.
Bringt dich die Flut vielleicht zurück? Wir haben uns ………….und lebenslang! Lebenslang, wir haben lebenslang.
Braunschweig, Mai 2011
Am Montag, den 5.3.2012 bin ich Gast im ZDF Mittagsmagazin um 13.40 Uhr. Danke für die Einladung.
Am Montag, den 6. Februar im WDR Fernsehen um 16.00 Uhr in der Nachmittagssendung “Daheim und unterwegs” wird über das Thema Kontaktabbruch Eltern und Kinder gemeinsam mit Angelika Kindt und Tina Soliman (Funkstille) gesprochen.
Hit Radio FFH am Sonntag, den 5.02.2012:
Der Beitrag mit Ihrem Interview läuft um 7.13 Uhr
….
Wiederholung der Dokumentation “Ich bin nicht mehr Deine Tochter” am 5.02.2012 um 10.30 Uhr im SWR 3 (TV).
Danke für die Vielzahl der Reaktionen auf den Artikel in Chrismon. Erstaunlich finde ich jedoch Zuschriften, die pseudofachlich getarnt sind aber letztendlich doch nur versuchen, mithilfe von fantasiereichen Interpretationen persönlich übergriffig zu werden. Gelernt habe ich noch einmal sehr genau, daß die vermeintlichen Fehler von Eltern (natürlich auch von mir) vehement negativ in aller Breite zum Teil per Mail in diesen Angriffen “ausgelebt” werden, meistens in der Zeit ab 22 Uhr nachts (warum auch immer). Nur übersehen diese Autoren, daß es sich bei diesen Übergriffen und Angriffen meist um die eigenen Schwachstellen handelt, alltagssprachlich : wer mit den Fingern auf Andere zeigt, vergißt meist sich anzuschauen, in welche Richtung der eigene Daumen zeigt. Reflektion ist immer für BEIDE Seiten nicht einfach, aber machbar. Deshalb heißt mein Plädoyer: Versöhnung mit der Vergangenheit. Das bedeutet keineswegs ein Schweigen, aber eine andere Grundhaltung von Wertschätzung und Respekt. Diese Grundhaltung kann nicht ausschließlich von Eltern eingefordert, sondern sollte auf beiden Seiten zum Ausdruck gebracht werden.
Im neuen Heft “chrismon” 1/2012 lesen Sie auf S. 80 “Anfänge”, ein Protokoll von Frau Fallet mit mir.
Die nachfolgenden Zeilen (aus einer sehr persönlichen Mail von Eltern kopiert) erreichten mich an Heiligabend und haben mich sehr angerührt…
Ihr Buch linderte die Bitterkeit und half uns zu echten Gesprächen, die es vermochten, die gegenseitigen Aggressionen aufzulösen und wieder zu einer wahren Gemeinschaft zu gelangen. Dazu haben Sie uns verholfen. Und dafür möchten wir Ihnen aufrichtig danken.
Lieben Dank dafür! Und diesen Eltern weiter viele gute Gespräche und Kraft für den Blick nach vorne!!!
Ich wünsche allen, die diese Seite besuchen, ein besinnliches und frohes Weihanchtsfest. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, wenn wir Eltern uns nichts mehr wünschen, als daß sich unsere Kinder, die den Kontakt zu uns abgebrochen oder Funkstille zu uns haben, dabei wären.
Unsere Kinder sind erwachsene Menschen und wir sollten immer wieder für uns daran arbeiten, diesen Schritt erst einmal zu akzeptieren, auch wenn es sehr weh tut. Nur die Opferrolle steht keiner Seite von den Beteiligten besonders gut.
Auch wenn mich sogenannte erwachsene Kinde immer wieder gerne und aggressiv , natürlich ohne Nennung von Klarnamen und ohne das Buch gelesen zu haben, angreifen, bin ich froh, dieses Buch geschrieben zu haben. Die vielfältigen Reaktionen, Rezensionen, Interviews haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, ein Tabuthema anzusprechen, auch wenn es eben nicht immer ganz einfach ist, mit den Reaktionen umzugehen. Natürlich habe ich auch viele mutvolle und herzliche Zuschriften erhalten (von betroffenene Eltern und Kindern), danke dafür.
Ich habe wunderbare Freunde um mich herum, die zu mir stehen, die mich unterstützen und die mir Optimismus und Kraft geben, auch jetzt neugierig in das kommende Jahr zu blicken. Auch Euch lieben Dank für Eure Zuneigung. Das wünsche ich allen anderen auch! Frohe Weihnachten und ein wundervolles neues Jahr.
Dezember 2011
In dem neuesten Heft “Psycholgie heute” 1/1012 finden Sie eine Rezension zu meinem Buch.
Mittwoch
7.12.2011
19.00 Uhr
Vortrag und Gespräch
Mein Kind will nichts mehr von mir wissen
Versöhnung und Loslassen bei Kontaktabbruch
Es waren circa 25 Gäste da, eine interessante Zusammensetzung von betroffenen Eltern, von Interessierten aber auch von “erwachsenen Kindern”. Danke für Ihren Besuch und die wunderbare Aufnahme an diesem Abend.
Brigitte woman 11/2011 S. 121
Frau von heute, Nr. 41, S.50
http://tv.orf.at/program/orf2/20111008/545537701/322927/
Am 6.Oktober fliege ich nach Wien. Dort wird die Talkshow “Stöckl am Samstag”aufgezeichnet, in der ich als Gast dabei bin.
31.08.2011….aus einer Mail vom Süd-West-Verlag
Ihr Buch verkauft sich weiterhin sehr gut, sodass wir demnächst bereits die dritte Auflage drucken werden.
Ich persönlich freue mich sehr, dass Ihr Buch so viele Leser findet – und natürlich das ganze Verlagsteam ebenso.
Und immer wieder bekomme ich auch viele Mails von “Kindern”. Ich stehe mit einigen in gutem Mailkontakt und bekam sogar schon einmal die Rückmeldung, daß es zu einem Elternkontakt gekommen ist, der behutsam ausgebaut wird.
Schwierig ist es immer, wenn eine Seite (egal ob die Eltern- oder Kind-Seite) sich als Opfer betrachtet, denn damit macht jeder die andere Seite zum Täter. Das finde ich hoch bedenklich. Ich habe die letzen Monate durch die Rückmeldung auf das Buch hin noch viel dazu lernen dürfen und mir wird immer klarer, daß diese Sichtweise hochdestruktiv ist und keine Seite voran bringen kann. Sich aus dem Opfer-Täger-Verhältnis heraus zu arbeiten bedeutet in jedem Fall, für sich die Verantwortung zu übernehmen, mit allen Konsequenzen, was nicht immer leicht ist. Mir sgte sogar letztens ein Vater, diese Handlungsweise ist sehr anspruchsvoll und macht einfch Arbeit. Ja, das ist so, aber diese Arbeit lohnt sich!
27.07.2011
Ich treffe mich seit einigen Wochen mit einem “Kind”. Rita und Familie haben mit den Eltern des Mannes keinen Kontakt mehr.Rita ist selber Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern. Rita sprach mich nach dem BR-Interview an. Uns beiden geht es darum,von einander die Gründe zu verstehen, nicht zu erklären, sondern zu verstehen und zu lernen.
Vor allem haben wir eine gleiche Sichtweise, daß Kontaktabbruch nichts mit Opfer-Täter-Verhalten zu tun hat, denn sonst wären unsere Kinder oer Eltern die Täter oder Opfer bzw. umgekehrt. Das ist der Unterschied zu anderen Denkansätzen zu diesem Thema: unser gemeinsamer Versuch ist, gegenseitig Verständnis aufzubauen, um davon zu profitieren. Für beide Seiten sind diese Treffen sehr wert-voll und wir kommen dem Thema “Versöhung mit sich” immer näher.
Unsere Haltung: Für uns gibt es kein Opfer-Täter-Verhalten, sondern es geht uns bei dem Thema “Kontaktabbruch” um Versöhnung mit sich selbst, um den Versuch, Verständnis für einander aufzubringen, aber nicht um jammern oder gar Schuldzuweisung. Wir sind uns bewusst, dass beide Seiten Fehler gemacht haben, die zu dem Kontaktabbruch führten. In der Opferhaltung steckt die Unfähigkeit, sich seine eigenen Defizite zuzugestehen, das gilt für Eltern und “Kinder”. Aber wir denken darüber nach, wie wir auf einem neuen Weg bzw. auf einer anderen Ebene uns in Selbstachtung wieder begegnen können. Wir denken darüber nach, daß wir nicht fehlerfrei sind und wie es Wege “zurück” gibt. Das ist sehr bereichernd.
Ich werde ab jetzt immer wieder kleine Beiträge zu dem Thema schreiben in der Hoffnung, daß andere hieraus Anregungen ziehen können. Eines ist uns beiden klar: raus aus der Opferschleife, raus aus der Vorwurfshaltung, sondern den Blick nach vorne richten auf eine Zukunft der gegenseitigen Achtung und Akzeptanz..
München, 25.07.2011
Aus Frankfurt am Main erreichen mich tolle Mails.Dort hat eine Mutter eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen und sogleich schon einige Interessenten gefunden. Wer mehr wissen möchte, bitte bei mir nachfragen, dann stelle ich den Kontakt her. Nachahmung empfohlen! Frai L. hat sich Unterstützung bei der Selbsthilfe-Kontaktstelle, die es in FFM gibt, geholt und jetzt gestartet.
Juni 2011
Auch wenn mein Buch bereits seit drei Monaten auf dem Markt ist: Nach wie vor erreichen mich viele Mails mit vielen unterschiedlichen traurigen Geschichten, aber auch ab und an positives. Dann erzählen Eltern, daß sie sich das Leben auch gut mit sich eingerichtet haben, also den Schritt ihres Sohnes oder ihrer Tochter annehmen.
Die Frage immer wieder nach Gründung einer Selbsthilfe-Gruppe: hier ist Frankfurt am Main ganz aktiv, mehr ist im Newsletter 3 zu erfahren. Vielleicht hilft diese Anregung auch anderen, die Interesse und Lust haben, sich mit Gleichgesinnten zu treffen.
Immer wieder freue ich mich auf Hinweise was Bücher betrifft. Die stelle ich dann gleich in der Buchecke ein. Danke hier für die Unterstützung!
Ende Mai 2011
Nach dem “Kölner Treff” wurde ich von Mails “überflutet”, vielen herzlichen Dank! Obwohl ich gerne auf jede Mail geantwortet hätte, es ging einfach nicht!! Ich habe alle Mails gelesen, bin sehr betroffen, beeindruckt und berührt. Ich habe einen großenTeil der Mails, die ich veröffentlichen durfte, ohne Namen jetzt unter Briefe eingestellt. So haben weder VOX oder sonst wer die Möglichkeit, diese Kommentarschreiber zu behelligen. Das ist mir wichtig.
Das Bild hat mir eine Mutter geschickt und ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Sie ist eine Malerin, die hier ihre Gefühle zu dem Thema zum Ausdruck bringt. Vielen lieben Dank, daß ich das Bild veröffentlichen durfte. Für mich drückt es sehr starke Gefühle aus und jeder kann für sich diese Gefühle interpretieren. Das Bild wird bestimmt auch Anderen Anregung zum Nachdenken geben und Freude machen!
Neu auf dieser Homepage ist eine “Buchecke”, nutzen Sie diese doch! Schaun Sie mal rein, vielleicht finden Sie noch etwas, was Sie interessiert zu dem Thema, etwas, was Sie noch nicht kennen. Ich freue mich auch über Anregungen (Bücher), die ich dann gerne aufnehmen werde!
Mitte Mai 2011
Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung hat es immerhin auf 12000 Klicks gebracht, also scheine ich hier (m)ein Thema zu behandeln, was doch sehr emotional besetzt und schwierig ist. Einige der Kommentare sind ziemlich abwertig, aber aus der Anonymität des Netzes glauben viele, sich “ätzend” auszulassen. Das ist immer sehr einfach und leicht, sich abends hinzusetzen und sich “auszulassen”. Bisher hatte von diesen Kommentatoren niemand den Mut, offen und sachlich zu seinem Thema zu stehen. Dann ist es vermeintlich einfach, andere, die offen sind, versuchen mit Schimpf und Schmäh zu überziehen. Verurteilen ist Mangeldenken. Jedes Urteil über andere ist immer ein verstecktes Urteil für sich selbst. Mit diesem Wissen schrieb ich mein Buch. Es geht um Versöhnung!
Dem anderen das Gesicht zu lassen, ist eine sinnvolle asiatische Weisheit, die sich hier noch nicht rumgesprochen hat. Ich freue mich, auf soviel Re-Aktion zu treffen!
Es freut mich, dass ich Menschen damit Mut machen kann und genau das war und ist mein Anliegen.
